TIPPS
Wie man sich auf einen Vortrag vorbereitet

Schlaflose Nächte vor einem Vortrag, das Lampenfieber vor Ihrem Auftritt und der Moment, in dem Sie sich fragen, ob das Publikum überhaupt applaudieren wird – das kennt jeder, der schon einmal vor einer Menge auftreten musste.

Wir haben mit einem echten Profi gesprochen, Alexander Ulatnikov, Schuldirektor und Lehrer des Orange Oratoriums, und ihn gefragt, wie man sich auf eine Konferenz vorbereitet, die Nerven behält und einen erfolgreichen Vortrag hält.
Alexander Ulatnikov
Schuldirektor und Lehrer des Orange Oratoriums

Was ist der erste Schritt zur Vorbereitung eines Vortrags?

Als Erstes müssen Sie natürlich das Thema festlegen und herausfinden, wie relevant es für Ihr Publikum ist. Dazu müssen Sie verstehen, wer Ihr Publikum ist: Wo liegen seine Interessen, Probleme und Bedürfnisse. Dies hat einen Einfluss auf den Titel Ihres Vortrags und hilft Ihnen dabei, genau zu verstehen, wer Ihnen zuhört und wie Sie die Logik Ihres Vortrags strukturieren.

Gibt es eine allgemeine Checkliste zur Vorbereitung eines Vortrags?

Natürlich ist es immer eine gute Idee, zuerst einen Plan aufzustellen. Einen guten Anfang bildet eine Liste mit Themen. Das hilft Ihnen dabei, festzulegen, wie Ihr Vortrag beginnt, was die Kernaussage ist und wie er endet. In diesem Schritt ist es wichtig, die Logik Ihres Vortrags zu erkennen und zu planen. Dadurch können Sie Ideen vernetzen und festlegen, welche Schlüsse das Publikum letztendlich ziehen wird. Sagen Sie diese laut auf, reden sie getrennt über jeden Punkt und erstellen Sie eine logische Schlussfolgerung. So können Sie herausfinden, welche Punkte einleuchtend sind und welche unnötig und störend sind. Idealerweise sollten Sie Ihren Vortrag mindestens drei Mal für sich allein üben. Dadurch können Sie Ihren Vertrag optimal planen, sowie interessante Nebenbemerkungen und Geschichten einbauen – und Sie finden das richtige Timing heraus.

Hilft es, den Text des Vortrags aufzuschreiben?

Schreiben Sie niemals eine Textvorlage für sich selbst. Dies ist eine todsichere Methode, die dazu führt, dass Sie Ihren Vortrag Zeile für Zeile ablesen, was eine verwirrte Sprechweise und den Verlust des Publikums zu Folge hat. Am Schlimmsten ist, dass Sie sich gezwungen fühlen, ständig auf Ihre Notizen zu sehen oder sie sogar direkt abzulesen. Zudem wird das Publikum schnell merken, dass Sie Ihren Vortrag nur auswendig gelernt haben. Dieser Art von Vorträgen fehlt es an Lebendigkeit und Interaktion, der Text hat keinen natürlichen Fluss, Ihr Publikum verliert das Interesse und verlässt den Saal und letztendlich ist der Vortrag nicht erfolgreich.

Wie lernt man, sich in einem Vortrag zu präsentieren?

Die Antwort liegt im Publikum. Sehen Sie es sich genau an. Das hilft Ihnen dabei, herauszufinden, wie Sie den Vortrag gestalten: Ihre Energie, Emotionen, Haltung und Gesten. Hierbei ist es wichtig, dass Sie Erfahrung mit Ihrem Vortrag mitbringen. Im Idealfall sollten Sie Schulungen besucht oder zumindest mit Ihren Kollegen geübt haben.

Wann ist ein guter Zeitpunkt, optische Elemente einzufügen?

Erst wenn Sie sich sicher über Ihr Skript und das Timing sind, sollten Sie über optische Elemente nachdenken. Erstellen Sie eine Präsentation, Videoclips, Arbeitsblätter oder andere optische Hilfen. Denken Sie jedoch daran: Der Kern des Vortrags ist der Referent. Der häufigste Fehler besteht darin, sich hinter optischen Effekten zu verstecken. Manchmal präsentieren Referenten sogar den gesamten Text ihres Vortrags. Tun Sie das nicht! Das verringert sofort die Qualität Ihres Vortrags und das Publikum verliert das Interesse.

Wie lernt man, sich in einem Vortrag zu präsentieren?


– Die Antwort liegt im Publikum. Sehen Sie es sich genau an. Das hilft Ihnen dabei, herauszufinden, wie Sie den Vortrag gestalten: Ihre Energie, Emotionen, Haltung und Gesten. Hierbei ist es wichtig, dass Sie Erfahrung mit Ihrem Vortrag mitbringen. Im Idealfall sollten Sie Schulungen besucht oder zumindest mit Ihren Kollegen geübt haben.

Wann ist ein guter Zeitpunkt, optische Elemente einzufügen?

– Erst wenn Sie sich sicher über Ihr Skript und das Timing sind, sollten Sie über optische Elemente nachdenken. Erstellen Sie eine Präsentation, Videoclips, Arbeitsblätter oder andere optische Hilfen. Denken Sie jedoch daran: Der Kern des Vortrags ist der Referent. Der häufigste Fehler besteht darin, sich hinter optischen Effekten zu verstecken. Manchmal präsentieren Referenten sogar den gesamten Text ihres Vortrags. Tun Sie das nicht! Das verringert sofort die Qualität Ihres Vortrags und das Publikum verliert das Interesse.

Wie bewahrt man vor einem Vortrag die Nerven?

– Wie bereits erwähnt, braucht man vor allem Erfahrung. Ein gut vorbereiteter Vortrag ist der Schlüssel zum Erfolg. Kurz vor dem Vortrag empfehle ich, etwas überschüssiges Adrenalin durch Sport abzubauen. Leichte Übungen, wie Treppen laufen oder Situps zum Aufwärmen. Als nächstes sollten Sie Ihre Atmung überprüfen: Tief einatmen, dann ausatmen, zwei Mal einatmen, zwei Mal ausatmen. Das hilft dabei, Ihre Nerven zu beruhigen. Eine weitere bewährte Methode besteht darin, sich im Vorfeld mit Ihrem Publikum zu unterhalten. Stellen Sie vorherigen Referenten Fragen und sprechen Sie während der Kaffeepause mit den Leuten, die sich Ihren Vortrag ansehen werden. Dadurch wirken Sie glaubwürdiger und das Publikum kennt Sie, den Referenten, besser.
Wenn etwas schiefläuft, ist es wichtig, nicht die Kontrolle zu verlieren, nicht in Panik zu geraten und nicht nervös zu werden.
Alexander Ulantikov
Was unternimmt man, wenn die Situation außer Kontrolle gerät?

– Wenn Sie es mit einem negativen Publikum oder gnadenlosen Kommentaren zu tun haben, können Sie nur Ihre Selbstbeherrschung behalten und Kommentare höflich und mit Humor beantworten. Idealerweise sollten Sie vor Ihrem Vortrag Verhaltens- und Frageregeln aufstellen. Dadurch wird es einfacher, Probleme während Ihrem Vortrag zu vermeiden.

Wie geht man mit all den eingehenden Fragen nach einem erfolgreichen Vortrag um?

– Beugen Sie vor. Legen Sie mit Ihrem Publikum ein Kommunikationsformat fest, bevor Sie mit Ihrem Vortrag beginnen. Wiederholen Sie Fragen immer für Zuhörer, die das Thema vielleicht verpasst haben, so dass Sie die Konversation in die richtige Richtung lenken können. Wenn sich eine Frage wiederholt, weisen Sie darauf hin, dass Sie diese Frage bereits in irgendeiner Form beantwortet haben. Sollten klärende Fragen auftreten, laden Sie den Zuhörer dazu ein, sich nach dem Vortrag persönlich mit Ihnen zu unterhalten. Zu guter Letzt: Erinnern Sie Ihr Publikum über den Zeitrahmen Ihres Vortrags, falls er zu lange dauert. Führen Sie das Gespräch einfach online oder in einem persönlichen Treffen fort. Eine Zeitvorgabe ist schließlich zwingend.

Ist das Aussehen wichtig?

– Es geht nicht unbedingt um das Aussehen, sondern darum, dem Format entsprechend natürlich und passend aufzutreten. Das bedeutet wiederum, sich das Publikum anzusehen. Es ist keine gute Idee, zu einer legen Konferenz im Anzug zu erscheinen. Sie sollten sich an die Situation anpassen können. Beispielsweise sollten Sie Ihr Sakko ausziehen oder „professioneller" wirken können, indem Sie ein Sakko über einen Rollkragenpullover oder ein T-Shirt anziehen.

5 Dinge, die Sie vor einem Vortrag tun sollten

Seien Sie aufgeweckt und energiegeladen und bauen Sie etwas Adrenalin ab.
Atmen Sie durch. Atemübungen helfen dabei, Ihre Atmung zu beruhigen.

Wärmen Sie Ihre Sprachorgane auf. Schneiden Sie Grimassen im Spiegel, üben Sie Zungenbrecher, dehnen Sie die Muskeln in Ihrem Gesicht, Ihrer Zunge und Ihrem Kiefer.
Führen Sie direkt bevor Sie an das Podium treten eine große, energiegeladene Geste aus, um Sie in die richtige Mentalität zu bringen, sich aufzuwecken und Emotionen hinzuzufügen.
Fangen Sie mit einer Pause an. Direkt nachdem Sie Ihren Platz eingenommen haben, sollten Sie eine kurze Pause einlegen. Das Publikum spürt dadurch, dass es an der Zeit ist, sich zu beruhigen und Ihnen zuzuhören. Ihre Zuhörer haben dadurch Zeit, Ihre Handys auszuschalten, alles andere wegzuräumen und sich ganz auf Ihren Vortrag zu konzentrieren.

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